Kontaktdaten:
Direktorium für Galopprennsport
und Vollblutzucht in Österreich
Racino Platz 1
2483 Ebreichsdorf
Tel  +43 22 54 9000 1509
Fax +43 22 54 9000 1513
Karin Schweigert, Sekreteriat
NEWS

22.05.2018

SEKRETARIAT - NEWS und ÖFFNUNGSZEITEN

Sekretariat geschlossen von 24. Mai bis 11. Juni 2018. Unsere aktuellen Öffnungszeiten:    

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22.05.2018

AKTUELLE AUSLANDSERFOLGE

Hier finden Sie die aktuellsten Erfolge österreichischer Pferde im Ausland

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28.02.2018

ERGEBNISSE GALOPPRENNEN Magna Racino und VORSCHAU GALOPPRENNEN 2018

Hier finden Sie die Links zu den Rennbahnen Magna Racino und Wien-Freudenau

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 GESTÜT-BUCH

 

Das Österreichische Gestüt-Buch erscheint ungefähr alle 5 Jahre. Der aktuelle Band XIV (2006-2010) ist im Juli 2012 erschienen.

Die Bände V-XIV können im Sekretariat während der Bürozeiten zu folgenden Preisen erworben werden:

 

Band V-XII             € 10,00

Band XIII               € 25,00

Band XIV               € 30,00

 

Die jährlich erscheinenden Nachträge/Supplements (A4-Format) können gegen einen Druckkostenbeitrag von € 10,00 ebenfalls während der Bürozeiten im Sekretariat erworben werden.

 

 

GESTÜT-BUCH-ORDNUNG

 (herausgegeben vom Direktorium für Galopprennsport und Vollblutzucht in Österreich)

 

  

GRUNDLAGEN

 

 

1.         Das Offizielle Gestüt-Buch für Österreich wird vom Direktorium für Galopprennsport und Vollblutzucht in Österreich geführt und dokumentiert die ordnungsgemäße Durchführung der Vollblutzucht.

 

2.     Grundlagen der Gestüt-Buch-Ordnung sind:

 

a)         die tierzuchtrechtlichen Vorschriften der Republik Österreich und der Bundesländer

b)         die internationale Gestütbuch-Ordnung (ISBC)

 

3.     Änderungen der Gestüt-Buch-Ordnung werden auf Empfehlung der Vollblutzucht-Kommission und/oder der ISBC beschlossen.

 

 

 

ZUCHTPROGRAMM

 

 

  1. ZUCHTGEBIET

 

Das Zuchtgebiet des Direktoriums umfasst alle Bundesländer der Republik Österreich.

 

  

  1. ZUCHTZIEL

 

Das Zuchtziel ist ein auf Erbgesundheit, Schnelligkeit, Ausdauer, Härte und Einsatzbereitschaft für höchste Leistungen gezüchtetes Vollblutpferd mit Adel und genügend Substanz, welches darüber hinaus aufgrund seines Charakters, seiner Harmonie im Exterieur und seines natürlichen Bewegungsablaufes auch für die Verwendung in der Landespferdezucht sowie als Reitpferd geeignet ist.

 

  

  1. ZUCHTMETHODE

 

Das Zuchtziel wird durch Reinzucht angestrebt. Die Ergebnisse der Leistungsprüfungen (Rennen) sind Grundlagen für die Zuchtwertschätzung und Selektion. Neben der Eigenleistung sind Leistungen der Nachzucht zu berücksichtigen. Durch die Leistungsprüfungen von Pferden beiderlei Geschlechts werden vornehmlich Leistungsvermögen, Leistungsbereitschaft, Härte, Gesundheit, Charakter und Temperament ermittelt.

 

  

DEFINITION EINES VOLLBLUTES

 

Ein englisches Vollblut ist ein Pferd, das in einem Gestüt-Buch geführt wird, welches vom „International Stud Book Committee“ (Appendix 8) überprüft wird und zum Führen des Titels „OFFIZIELLES GESTÜT-BUCH“ berechtigt ist.

 

 

A:         QUALIFIKATION

 

 

Ein englisches Vollblut im Sinne des „International Agreement on Breeding and Racing, Art.12“ muss zur Führung im Offiziellen Gestüt-Buch folgende Kriterien erfüllen:

 

1.         STATUS VON HENGST UND STUTE

1.1.      Das Pferd muss das Produkt einer Paarung zwischen einem Hengst und einer Stute sein, die beide in einem anerkannten Vollblut Gestüt-Buch geführt sind, oder eines oder beide Elterntiere wurden aus dem Non-Thoroughbred Register unter Einhaltung der in Art.13/4.1. aufgezählten Bedingungen übernommen.

 

2.         ZUCHTBEDINGUNGEN FÜR DIE EINTRAGUNG EINES FOHLENS

2.1.      Das englische Vollblut muss das Ergebnis der Anpaarung eines Hengstes mit einer Stute sein, durch natürlichen Sprung des Hengstes mit Einführen des Penis und anschließender Ejakulation von Samen in den Fortpflanzungstrakt der Stute. Als Hilfe während der Bedeckung darf, wenn eine autorisierte Person der Zuchtkommission des Landes anwesend ist, eine Portion Samen, welcher während des Sprunges vom Hengst produziert wurde, sofort in den Fortpflanzungstrakt der Stute verbracht werden.

 

3.         TRÄCHTIGKEIT

3.1.      Die natürliche Einnistung des Embryos hat in derselben Stute stattzufinden aus der der Embryo stammt. Kein Fohlen, das aus künstlicher Besamung, Embryotransfer oder Embryotransplantation, Klonen oder irgendeiner anderen Form der genetischen Manipulation stammt, darf im Offiziellen Gestüt-Buch für Österreich geführt werden.

 

4.         AUFZEICHNUNGEN ÜBER DIE BEDECKUNG UND DAS RESULTAT

4.1.      Alle Details zur Bedeckung müssen vom Hengsthalter oder einer autorisierten Person aufgezeichnet werden, die dafür notwendigen Deckscheine werden vom Direktorium für    Galopprennsport und Vollblutzucht zur Verfügung gestellt und an die Hengsthalter versendet      und müssen Folgendes beinhalten:

4.1.1.     Name des Hengstes

4.1.2.     Name der Stute

4.1.3.     das erste und das letzte Datum der Bedeckung

4.1.4.     Bestätigung des Hengsthalters über die ordnungsgemäße Durchführung des Deckaktes wie in Punkt 3.1. beschrieben.

4.2.      Geburtsdatum, sowie der Geburtsort müssen vom Stutenbesitzer oder einer autorisierten Person auf dem vom Direktorium herausgegebenen ZUCHTNACHWEIS/GESTÜT-BUCH-ANMELDEBLATT eingetragen werden, welches folgende Informationen enthalten muss:

4.2.1.     Name des Hengstes

4.2.2.     Name der Stute

4.2.3.     Geburtsdatum und Geburtsort

4.2.4.     Farbe des Fohlens

4.2.5.     Geschlecht des Fohlens

4.2.6.     Züchtername, als Züchter des Fohlens gilt der Besitzer der Stute zum Zeitpunkt der Geburt

4.2.7.     Geburtsland

4.2.8.     Bestätigung über den erfolgten Natursprung, ohne künstliche Besamung oder andere genetische Manipulationen wie in Punkt 3.1. beschrieben

 

5.         IDENTIFIKATION UND BESCHREIBUNG DES FOHLENS

5.1.      Die genaue Beschreibung des Fohlens erfolgt auf der Rückseite des vom Direktorium herausgegebenen ZUCHTNACHWEISES/GESTÜT-BUCH-ANMELDEBLATTES, ist von einem autorisierten Tierarzt auszufüllen und muss folgende Informationen enthalten:

                       5.1.1.  Name des Hengstes

                       5.1.2.     Name der Stute

                       5.1.3.     Datum der Geburt

5.1.4.     Farbe des Fohlens

5.1.5.     Geschlecht des Fohlens

5.1.6.     Name des Züchters (siehe 4.2.6.)

5.1.7.     Geburtsland

5.1.8.     eine detaillierte Beschreibung aller angeborenen und erworbenen Abzeichen, Narben und Wirbeln und seit dem Geburtsjahrgang 2002 eine Mikrochipnummer.

 

Der ZUCHTNACHWEIS/GESTÜT-BUCH-ANMELDEBLATT, als Identitätsnachweis für das Fohlen, muss dem Direktorium auf jeden Fall (auch bei Totgeburt, Abortus, Zwillingen etc.) im Geburtsjahr bis 1. November vorgelegt werden.

 

6.         ABSTAMMUNGSKONTROLLE

 

6.1.      Das Direktorium für Galopprennsport und Vollblutzucht in Österreich garantiert für alle im Gestüt-Buch für Österreich geführten Pferde:

                     6.1.1.    Alle genetischen Blutuntersuchungen werden nur in einem Labor durchgeführt,

                                  welches den internationalen Bestimmungen dafür entspricht.

                     6.1.2.    Das Labor muss ständiges Mitglied der ISAG sein und dem Comparison Test der

                                  internationalen Gestütsbuchbehörde entsprechen.

                      6.1.3.    Alle Ergebnisse und Details zu den Blutuntersuchungen werden vertraulich

                                   aufbewahrt und nur an anerkannte Gestütsbuchbehörden weitergegeben.

                      6.1.4.    Genotypisierung und Abstammungskontrolle für alle Pferde, die ins Gestüt-Buch

                                   aufgenommen werden. Seit dem Geburtsjahrgang 2002 werden alle Pferde bei der

                                   Blutabnahme auch mit einem Mikrochip gekennzeichnet, welcher vom Direktorium      

                                   versendet wird. Des Weiteren sind alle in der Zucht verwendeten Tiere, unabhängig

                                   vom Geburtsjahrgang, mit einem Mikrochip gekennzeichnet.

 

Alle DNA-Typisierungen für das Österreichische Gestüt-Buch werden von folgendem Labor durchgeführt:

 

 

XENOGENETIK Biotechnologie GesmbH 

Wr. Neustädterstrasse 47
A-2540 Bad Vöslau
 

www.xenogenetik.at

 

 

 

 

 

B: DISQUALIFIKATION

 

Jede Manipulation des Erbgutes eines zukünftigen oder bereits registrierten Vollblutes, während der Bedeckung oder während der Trächtigkeit oder zu jedem anderen Zeitpunkt führt zum Ausschluss aus dem Gestütbuch und das Pferd verliert für immer den Status Vollblut.

 

  

C: GESTÜTBUCH / IDENTITÄT

 

1.   Das Gestüt-Buch, als offizielles Dokument der Vollblutzucht, wird vom Direktorium für Galopprennsport und Vollblutzucht in Österreich geführt und verwaltet. Das Gestüt-Buch ist das verbindliche Register sowohl für die Registrierung und Identifizierung eines englischen Vollblutes, als auch für die Dokumentation eines Pedigrees.

 

      Das Gestüt-Buch setzt sich zusammen aus: 

 

1.1.    Mutterstuten und deren Nachzucht

1.2.    Mutterstuten unter ihren Vätern

1.3.    Vollblutfohlen geordnet nach ihren Vätern

1.4.    Deckhengste

1.5.    Importliste

1.6.    Exportliste

 

Alle Pferde werden im Zuchtjahr ins Gestüt-Buch aufgenommen. Für Fohlen bedeutet dies den 1. Jänner ihres Geburtsjahres.

 

 

2.  Die Aufnahme ins Gestüt-Buch ist abhängig von der Vorlage folgender Dokumente:

 

2.1.      Deckschein

2.2.      Zuchtnachweis/Gestüt-Buch Anmeldeblatt, welches vom Züchter oder seinem Bevollmächtigten,

            bis 1. November des Geburtsjahres dem Direktorium vorliegen muss

2.3.      Abstammungssicherung durch DNA-Analyse

2.4.      Mikrochip seit Geburtsjahrgang 2002.

 

 

3.   Falls die Stute im Ausland gedeckt wurde, wird das Produkt nur dann registriert, wenn sowohl der Hengst, als auch die Stute in einem offiziell anerkannten Gestüt-Buch geführt werden und der Deckschein von der offiziellen ausländischen Gestüt-Buch-Leitung ans Direktorium übermittelt wurde.

 

 

4.    Wird ein Fohlen, dessen Mutter aus Österreich zur Bedeckung ins Ausland geschickt wurde, im Ausland geboren, muss dem Direktorium der Pass und das Export-Zertifikat des Fohlens vorgelegt werden.

 

 

5.   Sollten sich die Besitzverhältnisse des Fohlens während eines Auslandsaufenthaltes ändern, müssen sämtliche Unterlagen über den Besitzwechsel dem Direktorium vorgelegt werden, beginnend mit dem Züchter. Die neuen Besitzverhältnisse müssen im Pferdepass eingetragen werden.

 

 

6.  Sollte eine Vollblutstute vorübergehend in der Warmblutzucht genützt werden, muss dies im Gestüt-Buch vermerkt werden, und im Fall einer Wiederverwendung in der Vollblutzucht, dem Direktorium gemeldet werden.

 

 

7.  Die Deckzeit wird von 15. Februar bis 15. Juli jedes Jahres festgelegt.

 

 

Alle anerkannten Deckhengste Österreichs und ihre Standorte werden jährlich im WOCHEN-RENN-KALENDER veröffentlicht.

 

 

 

D: IMPORTIERTE VOLLBLUTPFERDE

 

 

Importierte, ausländische Vollblutpferde werden nur dann im Gestüt-Buch für Österreich registriert, wenn das Export-Zertifikat aus dem Geburtsland vorliegt und dieses zu den Approved Stud Books Authorities gezählt werden kann.

 

Alle im Export-Zertifikat angeführten Beschreibungen betreffend die Farbe, das Geschlecht, das Alter und das Abzeichendiagramm inklusive Mikrochip sind von einem Tierarzt zu überprüfen. Alle Beschreibungen im ausländischen Pferdepass müssen auf Deutsch übersetzt werden. Sollte das Pferd noch keinen Mikrochip besitzen, muss ein österreichischer Mikrochip vom Tierarzt implantiert werden.

 

 

 

E: IDENTITÄTSNACHWEIS

 

 

Alle im Gestüt-Buch für Österreich registrierten Pferde müssen schriftlich und grafisch derart von einem Tierarzt beschrieben sein, dass die Identität des Pferdes sicher, nachvollziehbar und dauerhaft beschrieben ist.

 

Die Identität des Pferdes ist vom Direktorium gesichert durch:

-                     Angabe von Farbe und Geschlecht

-                     Genaue Beschreibung aller angeborenen und erworbenen Abzeichen

-                     Exakte Zeichnung aller angeborenen und erworbenen Abzeichen

-                     Genehmigung eines Namens

-                     Lebensnummer seit Geburtsjahrgang 1999

-                     Mikrochip seit Geburtsjahrgang 2002

 

Ein Fohlen muss in den ersten vier Lebensmonaten, während es noch bei der Mutter ist, von einem Tierarzt im Zuchtnachweis/Gestüt-Buch Anmeldeblatt gezeichnet und beschrieben werden. Gleichzeitig muss der Mikrochip implantiert und Blut für die DNA-Analyse abgenommen werden.

 

 

F: ABSTAMMUNGSNACHWEIS / PEDIGREE

 

        1. Das Pedigree ist gesichert durch die Vorlage des Deckscheines und die Sicherstellung der

             Identität durch DNA-Analyse.

        2. Alle lebenden Fohlen müssen DNA typisiert sein.

        3. Alle Deckhengste müssen DNA typisiert und gechippt sein, bevor sie als Deckhengste

            verlautbart werden.

        4. Alle Mutterstuten müssen spätestens bei der Geburt des ersten Fohlens DNA-typisiert

            und gechippt werden.

 

 

G: PFERDEPASS

 

1. Jedes Pferd, das im Gestüt-Buch für Österreich registriert ist, erhält einen Pferdepass, welcher zum Nachweis der Identität und der Abstammung dient.

           

Im Falle eines englischen Vollblutes dokumentiert der Pferdepass die im Gestüt-Buch registrierte Abstammung des Pferdes. Für alle Pferde, die im Gestüt-Buch registriert sind gilt, dass ausschließlich das Direktorium für Galopprennsport und Vollblutzucht in Österreich  Änderungen oder Ergänzungen im Pferdepass durchführen darf. Farbveränderungen müssen auch im Gestüt-Buch vermerkt werden.

 

2. In Anlehnung an die internationalen Anforderungen muss der Pferdepass mindestens folgende Informationen beinhalten:

2.1.    Name und Adresse des Direktoriums für Galopprennsport und Vollblutzucht in Österreich

2.2.    Name des Pferdes

2.3.    Geburtsdatum

2.4.    Geburtsland

2.5.    Name des Züchters

2.6.    Gestüt-Buch-Registrierung mit Auflistung jener Auflage, in welcher das genannte Pferd erstmalig geführt wird

2.7.    Geschlecht, gegebenenfalls Kastration

2.8.    Abstammung (mind. 3 Generationen)

2.9.    Abzeichendiagramm und Beschreibung des Pferdes

2.10. Labor, in welchem die DNA-Analyse durchgeführt wurde

2.11. Lebensnummer seit 1999

2.12. Mikrochip seit 2002

 

Ein Verlust des Pferdepasses ist unverzüglich dem Direktorium zu melden. Bei Vorhandensein einer Verlustanzeige, kann das Direktorium einen Duplikatspass ausstellen, welcher als solcher gekennzeichnet sein muss. Das Ausstellen eines Duplikatspasses erfordert ein neuerliches Abzeichendiagramm und im Zweifelsfall eine DNA-Kontrolle des betreffenden Pferdes. Bei jedem Ortswechsel, Trainer- oder Besitzwechsel muss anhand des Pferdepasses die Identität des Pferdes überprüft werden.

 

  

 

H: EXPORT-ZERTIFIKAT

 

Wird ein Pferd permanent exportiert oder ist die gültige Dauer einer temporären Ausfuhr (BCN; GNM; RCN) überschritten, wird ein Export-Zertifikat vom Direktorium ausgestellt bzw. das aus dem Geburtsland bestehende Export-Zertifikat direkt an die zuständige Behörde des Exportlandes gesendet. Handelt es sich um ein international nicht anerkanntes Gestüt-Buch, verbleibt das Original in Österreich und eine Kopie des Export-Zertifikates wird gesendet.

 

 

 

I: PFERDE UNKLAREN GESCHLECHTS

 

1.         Unter unklarem Geschlecht ist zu verstehen, wenn bei einem Pferd die äußeren

            Geschlechtsmerkmale nicht konform mit seinen Keimdrüsen sind und/oder

            seiner Genetik entspricht.

2.         Sobald das Direktorium Kenntnis von der Existenz eines solchen Pferdes erlangt,

            wird

            2.1.      jeder Rennveranstalter davon informiert,

            2.2.      der Besitzer des betreffenden Pferdes dazu aufgefordert den Pass dem

                        Direktorium vorzulegen,

            2.3.      der Pferdepass um diese Information erweitert,

            2.4.      im Falle eines importierten Pferdes die zuständige Stelle des Geburtslandes informiert.

3.         Erlangt ein Rennveranstalter Kenntnis über die Existenz eines Pferdes mit unklarem Geschlecht

            hat er unverzüglich das Direktorium darüber zu informieren.

 

 

 

J: WIRKSAMKEIT DES GESTÜT-BUCHES

 

 

Die hier angeführten Gestüt-Buch-Regeln traten mit Beginn des Jahres 2012 in Kraft.

 

Sie werden den internationalen Bestimmungen der ISBC jährlich angepasst.

 

Ebreichsdorf im Mai 2017